Di, 01.05.18 18:58

Betreff: Dorfmoderation in Dernbach – DE1710
3. Sitzung des Arbeitskreises 1 – Ortsbild & Verkehr
Teilnehmer: Herr Ortsbürgermeister Quirmbach, Ortsgemeinde Dernbach
6 Dernbacher Bürgerinnen und Bürger
Moderation: Norman Kratz, Büro Stadt-Land-plus
Datum: 25.04.2018, 19.00 bis ca. 21.15 Uhr im Rathaus

Begrüßung
Herr Ortsbürgermeister Quirmbach begrüßte die Anwesenden zur dritten Sitzung des Arbeitskreises und übergab ohne große Vorrede das Wort an den Moderator des Abends, Herrn Kratz.

Rückblick Perspektivenveranstaltung
Herr Kratz erläuterte zunächst in einem Rückblick die Ergebnisse der Perspektivenveranstaltung am 18.04.2018. In der Veranstaltung wurden die bisherigen Ergebnisse der Arbeitskreise vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Die Vorstellung der Ideen des Arbeitskreises „Ortsbild & Verkehr“ zur Umnutzung des Sportplatzes stieß auf großen Anklang bei den Anwesenden. Top-Thema des Abends war jedoch das vom Arbeitskreis „Miteinander & Freizeit“ und insbesondere durch das Engagement von Herrn Orthey entwickelte und umgesetzte „Mitmachportal Dernbach“.

Über das Mitmachportal sollen die Projekte aus der Dorfmoderation in Zukunft weiterentwickelt und koordiniert werden. Der Arbeitskreis „Miteinander & Freizeit“ hat bereits einige sehr konkrete Projektideen entwickelt und mit der Umsetzung begonnen, darunter weitere Anpflanzungen auf der Streuobstwiese, Beetpatenschaften und ein Nähkurs. Über das Portal können jederzeit weitere Projektideen eingestellt und diskutiert werden.
Herr Kratz erläutert, dass auch die Themen „Umnutzung des Sportplatzes“ und „Haus der Vereine“ in Zukunft über das Portal weiterentwickelt werden könnten. Im Zuge der Arbeitskreissitzung erhielt die Gruppe Besuch von Herrn Orthey, der einige Flyer zur Bewerbung des Mitmachportals unter den Anwesenden verteilte. Auch zum 1. Mai sollen beim „Erbsensuppenessen“ viele Flyer verteilt werden.

Neuordnung des Sportplatzes
Herr Kratz berichtete im Rückblick kurz über die im Arbeitskreis entwickelten Vorschläge zur Neuordnung und Neugestaltung des Sportplatzes. In der letzten Arbeitskreissitzung hatten die Teilnehmenden in Gruppenarbeit erste Ansätze entwickelt. Diese berücksichtigten sowohl die Neuordnung im Sinne einer Freizeitanlage, wie auch den Neubau eines Treffpunktes, insbesondere für die Vereine. Zusammenfassend wurden folgende Ideen geäußert:

  • Neubau Veranstaltungssaal (200 bis 250 Personen)
  • Kleinspielfeld
  • Multifunktionsfläche (Parken, Feiern)
  • Rundweg
  • Freilichtbühne
  • Trimmgeräte
  • Boulebahn
  • Grillstelle
  • Skate-/BMX-Anlage
  • Visualisierung Kapelle Laurentiusplatz

Aus den Ideen der Arbeitskreisteilnehmer entwickelte das Planungsbüro erste Entwurfsskizzen. Zunächst nahmen die Planer eine Erfassung der vorhandenen Flächen vor:

Flaechen
Abmessungen der Flächen

Herr Kratz erläuterte, dass die rund 8.400 m² zunächst eine sehr große Fläche für eine Freizeitnutzung darstellten. Man habe sich daher auch dafür entschieden, in den Entwürfen die Nutzung als Fußball- bzw. Bolzplatz weiterhin zu berücksichtigen. Auch wenn aktuell der Platz nicht mehr von den Dernbacher Vereinen genutzt wird, könnte es jedoch unter Umständen in der Zukunft wieder anders aussehen.

In den Entwürfen wurde daher die Anlegung eines Bolzplatzes und eines Kleinspielfeldes vorgesehen. Diese könnten laut Herrn Kratz auch entsprechend den Anforderungen an einen Regelspielbetrieb gestaltet werden, damit zumindest regelkonforme Platzflächen für Bambini- oder Jugendfußball zur Verfügung stehen. Ebenfalls in beiden Entwürfen berücksichtigt wurde die Neugestaltung des Laurentiusplatzes mit einer Visualisierung des Kapellengrundrisses. Beide Entwürfe enthalten zudem eine informelle Freizeitfläche mit Spielgeräten, ggf. auch Fitnessgeräten (seniorengrecht), sowie einer kleinen Grillstelle.

variante1
Entwurfsskizze Variante 1

Hinsichtlich einer möglichen Nutzung der Fahrzeugrampe unterscheiden sich die beiden Entwürfe. Herr Kratz betont, Möglichkeiten einer anderweitigen Nutzung ohne größere Baumaßnahmen seien nur sehr schwer zu realisieren. In Entwurf 1 wurde die Rampe als Zuschauerraum für eine noch zu schaffende Bühne konzipiert. Das Gefälle und die Ausrichtung bieten sich dafür an, jedoch ist zur Schaffung einer Bühne eigentlich nicht ausreichend ebenerdiger Platz vorhanden. Umfassende Erdarbeiten wären demnach die Folge. Zudem stellt sich laut Herrn Kratz die Frage, ob eine solche „Festivalbühne“ nicht etwas überdimensioniert für die angedachten Veranstaltungen ist. Die Anwesenden bestätigten dies.

Die Vorstellung der Arbeitskreisteilnehmer geht eher in Richtung einer kleineren Veranstaltungsfläche, ggf. mit mobiler Bühne. Diese Variante wurde im 2. Entwurf berücksichtigt. Hier soll in Zukunft der Laurentiusplatz als Bühnen- und auch Zuschauerfläche dienen. Denkbar ist die Erweiterung der Platzfläche in Richtung des ehemaligen Sportplatzes, um mehr Platz für den Zuschauerraum zu schaffen. Diese Planung wurde von den Anwesenden begrüßt.

Für die Rampenanlage sieht der 2. Entwurf die Umnutzung als Skate- und BMX-Bahn vor. Hier könnte die Rampe in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben, Richtung Sportplatz müssten jedoch Auslaufflächen geschaffen werden. Im 2. Entwurf wurde die Freizeitfläche mit Kleinspielfeld, Spielflächen und der Grillstelle näher an den Laurentiusplatz angeordnet, um eine sichtbare und nutzbare Verbindung zwischen der Allee, dem Laurentiusplatz und der naturnahen Freizeitfläche zu schaffen. Diese Anordnung wurde von allen Anwesenden als bessere Variante betrachtet.

Variante 2
Entwurfsskizze Variante 2
 
Diskussion der EntwurfsvariAnten

Im Anschluss an die Vorstellung wurden die Entwürfe rege diskutiert. Grundsätzlich sprachen sich alle Anwesenden für den 2. Entwurf aus. Allerdings gab es einige Anregungen und Verbesserungsvorschläge:

Rampenanlage
Die Rampe ist weder als Bühne noch als Skateanlage effektiv nutzbar. Daher wurde der Rückbau der Asphaltfläche angeregt. Der Hügel könnte dann als Aussichtspunkt genutzt werden (z.B. mit einem kleinen Bauwerk). Über einen neu anzulegenden, gewundenen Weg könnte der Aussichtspunkt auch barrierefrei erreicht werden. Zudem empfahlen die Anwesenden die Rücknahme/Ausdünnung der Vegetation, um den Hügel sichtbar zu machen und ein attraktiveres Umfeld zu schaffen. 

Parkplatz
Die Erweiterung der Parkplätze wurde grundsätzlich begrüßt. Insbesondere wenn im Bereich des Sportplatzes ein neues Gebäude mit Saal entsteht, werden mehr Parkflächen benötigt (derzeit rund 80 Stellplätze). Die Anwesenden gaben jedoch zu bedenken, dass der Parkplatz auch als Veranstaltungs- bzw. Multifunktionsfläche genutzt werden sollte, beispielsweise sollte genügend Platz für ein großes Zelt geschaffen werden. Die Baumreihen zwischen den Parkreihen sollten daher noch einmal überdacht werden.

Rundweg
Die Ertüchtigung des Rundwegs wurde von den Anwesenden als eine der prioritären Maß-nahmen bei der Umnutzung des Sportplatzes betrachtet. Zwar wird der Weg regelmäßig freigeschnitten, eine Grundsanierung der mittlerweile fast zugewachsenen, wassergebundenen Decke wäre jedoch notwendig. Hinsichtlich der Gestaltung wurden einige Ideen geäußert. Beispielsweise könnte der Gartenbauverein eingebunden werden und ggf. eine nachhaltige Bepflanzung anlegen (z.B. Kräuterpfad). Eine weitere Idee war, im Zuge der 800-Jahr-Feier einen historischen Rundweg anzulegen bzw. den Weg in einen Rundweg durch das gesamte Dorf einzubinden. Das Schloss und der Laurentiusplatz könnten dabei mögliche Stationen werden. Auf Infotafeln könnte auf die Geschichte der Gebäude und des Dorfes hingewiesen werden („1200 bis 2020“). 

Umgesetzt werden könnte das Projekt ggf. unter Beteiligung des Raiffeisencampus. Da die Schüler der 11. Klasse jedes Jahr eine Projektarbeit durchführen, könnte die Sammlung von Informationen (Chronik, Bilder, Texte) für die Stationen der Infotafeln eine denkbare Aufgabenstellung sein. Damit wäre der Grundstein für eine Umsetzung gelegt.

Herr Kratz wies in diesem Zusammenhang auf das Beispiel des multimedial aufbereiteten Dorfrundgangs in der Ortsgemeinde Mörsdorf hin.
Herr Quirmbach erläuterte, dass die Idee für einen Rundweg mit historischen Stationen bereits besteht und weiterverfolgt werden soll. Er begrüßte daher die Ideen und Ansätze des Arbeitskreises. Herr Bode ergänzte, dass es sicherlich sinnvoll wäre, wenn sich VertreterInnen von Kloster, Ortsgemeinde und Kirchengemeinde zusammenfinden könnten, um die ein oder andere Maßnahme gemeinsam zu entwickeln bzw. aufeinander abzustimmen. Es sei beispielsweise die Planung eines Pilgerwegs angedacht, dieser könnte sich mit dem historischen Rundweg verbinden.

Freizeitanlage
Für die Fläche mit Spielgeräten und Grillfläche wurde angeregt, das Thema Wasser zu berücksichtigen. Als Beispiel wurde der Wasserspielplatz in Koblenz angeführt, der sich großer Beliebtheit erfreut. Zwar sei Dernbach nicht mit Koblenz zu vergleichen, dennoch sollten die Möglichkeiten eines Wasserspiels geprüft werden.

Hinsichtlich der vorgeschlagenen Fitnessgeräte für Senioren werden die Beispiele Ransbach-Baumbach und Boden benannt. In Boden werden die Geräte jedoch mutmaßlich kaum genutzt. Herr Kratz betont, dass das gesamte Areal zu einem „Frequenzbringer“ werden müsse, damit solche Geräte auch genutzt werden. Es bringe nichts, einfach Fit-nessgeräte an einem Ort aufzustellen, der sonst keine Attraktivität oder Aufenthaltsqualität bietet.
Die Anwesenden schlugen vor, auch über das Thema der Ansiedlung eines Gastronomiebetriebs nachzudenken. Beispielsweise könnte auch eine Minigolfanlage mit angebundenem Restaurant auf dem neuen Freizeitgelände integriert werden und so einen „Frequenzbringer“ bilden.

Hinsichtlich des anvisierten Boule-Platzes stellten die Anwesenden fest, dass es bereits drei Boule-Plätze in der Ortsgemeinde gibt. Allerdings waren diese sogar einigen der An-wesenden nicht bekannt. Es wurde angeregt, die Standorte als „Freizeitmöglichkeiten in Dernbach“ in den geplanten Flyer des Arbeitskreises „Miteinander & Freizeit“ mitaufzunehmen.

Auf den Infotafeln im Dorf mit Stadtplänen besteht an den Rändern noch Platz, der ursprünglich für Werbung der Gewerbetreibende gedacht war. Es wurde angeregt, diesen Platz für die Bewerbung der Freizeitmöglichkeiten zu nutzen (Boule-Bahnen, Spielplätze, etc.).

Laurentiusplatz
Aus den Reihen der Anwesenden wurde ebenfalls angeregt, die Beleuchtung sowohl der Allee, des Laurentiusplatzes als auch der übrigen Flächen zu berücksichtigen. Gerade wenn in Zukunft auf dem Laurentiusplatz Veranstaltungen stattfinden würden, sei eine adäquate Beleuchtung unerlässlich.
Die Frage nach einem Realisierungszeitraum, auch im Hinblick auf die Nutzung während der 800-Jahr-Feier beantwortete Herr Quirmbach dahingehend, dass zunächst eine Übergangslösung geschaffen werden soll, beispielsweise eine Befestigung des Laurentiusplatzes mit einer Schotterschicht.

Gebäude „Haus der Vereine“
Im Zuge der Diskussion der Entwürfe kam der Vorschlag, das bestehende Tennishaus abzureißen. Herr Quirmbach sah dies kritisch, da das Gebäude noch nicht sehr alt sei und grundsätzlich in einem guten Zustand. Hinsichtlich eines Neubaus stellte Herr Kratz zwei Varianten vor. Zum einen könnte ein Anbau an das bestehende Gebäude erfolgen. Hierbei könnte das Bestandsgebäude im Erdgeschoss umgebaut werden und zukünftig beispielsweise die Sanitäreinrichtungen beheimaten. Problematisch gestaltet sich ein Anbau jedoch aufgrund der Garagen am Bestandsgebäude. Diese müssten dann wegfallen und an anderer Stelle Ersatz geschaffen werden. Eine andere Variante wäre ein solitärer Neubau. Hierbei könnten die bestehenden Garagen und deren Zufahrt beibehalten werden. Auch ein zweigeschossiger Neubau wäre denkbar, um mehr Räumlichkeiten für die Vereine zur Verfügung zu stellen.

Herr Kratz erläuterte, dass es bereits 2003 auf Initiative der örtlichen Vereine einen ersten Entwurf für ein neues, gemeinschaftliches „Haus der Vereine“ gegeben hätte. Damals waren die Vereine sogar bereit, den Bau weitestgehend in Eigenleistung durchzuführen. Die jetzigen Ideen greifen diesen Ansatz wieder auf.

Die Anwesenden betonten, dass ein Neubau primär Räume für Vereinsaktivitäten beheimaten sollte. Auf keinen Fall sollte eine Art „Dorfgemeinschaftshaus“ mit Festsaal geschaffen werden, da hierdurch die Gastronomiebetriebe im Ort benachteiligt werden könnten (beispielsweise Beerdigungskaffee, Familienfeiern). Dennoch sollte das Gebäude genügend Platz, beispielswiese für Gymnastikgruppen bieten. Ein „mittelgroßer Saal“, der ggf. auch trennbar ist, wäre daher erforderlich. 

Kurz diskutierte die Gruppe über eine mögliche Finanzierung des Gesamtprojekts. Klar ist, dass die Neuordnung des Sportplatzes und der Neubau nur schrittweise angegangen wer-den und finanziert werden kann. Sofern der Gemeinderat das Projekt weiterverfolgen will, sollten aus Sicht der Anwesenden im nächsten Schritt die Vereine beteiligt werden, um ein passendes Raumprogramm zu erarbeiten.

Haus der Vereine
Visualisierungen: Möglicher Anbau an das Bestandsgebäude (links), möglicher Solitärbau (rechts)
 
Themenkontrolle – „Haben wir alles?“

Nach der Erörterung der Entwürfe zum Sportplatz und zum Haus der Vereine stellte Herr Kratz noch einmal die Schwächen aus der Auftaktveranstaltung vor, um zu überprüfen, ob im Arbeitskreis alle relevanten Themen ausreichend erörtert wurden.

Verkehr- und Parken
Das Thema wurde bereits in der ersten Arbeitskreissitzung diskutiert. Die Probleme sind dem Gemeinderat bekannt und Lösungsmöglichkeiten werden weiterverfolgt (z.B. Erweiterung Krankenhausparkplatz durch den Betreiber).

Kurz wurde das Thema der Mobilität noch einmal in der Sitzung aufgegriffen: Die Anwesenden waren sich einig, dass Dernbach grundsätzlich recht gut an den ÖPNV (Bus & Bahn) angebunden ist. Allerdings bestehen bei einigen Zielen in der Verbindungstaktung Defizite. Beispielsweise bestehen die Verbindungen nach Westerburg nur zu sehr ungünstigen Zeiten, insbesondere für Arbeitnehmer. Montabaur und Koblenz sind dagegen gut zu erreichen. Eine Lösung für eine Verbesserung der Taktung konnte nicht gefunden werden, da sich dies nach der Nachfrage richtet und zudem im Aufgabenbereich der Kreisverwaltung und dem Netzbetreiber liegt. Alternative Mobilitätsmodelle wie etwa eine Mitfahrerbank wären jedoch denkbar.

Auch das Thema eBikes wird laut Meinung der Anwesenden in Zukunft immer wichtiger, sowohl für den Tourismus, als auch für den Alltagsverkehr. Herr Quirmbach berichtete, die Ortsgemeinde plane bereits die Errichtung von Ladestationen, z.B. am Rathaus. Auch die überörtlichen Radwege werden laut Herrn Quirmbach gerade neu beschildert. Eine eigene Verleihstation für eBikes macht in Dernbach jedoch aus Sicht der Anwesenden wenig Sinn. Dies sei eher etwas für größere Städte.

Treffpunkte, Grillhütte
Da bereits ein Zuschussantrag für das Grillhaus als Dorfgemeinschaftseinrichtung sowie der erforderliche Bauantrag gestellt wurden, ist das Thema ausreichend behandelt.

Gewerbe
Herr Quirmbach berichtete, dass der Gemeinderat sowohl die Ausweisung eines Gewerbe- als auch eines Wohngebietes beschlossen habe. Aus Sicht der Anwesenden besteht dem-nach kein weiterer Diskussionsbedarf.

Versorgung
In der Auftaktveranstaltung wurden insbesondere der fehlende Geldautomat und zu wenige Einkaufsmöglichkeiten angesprochen. Die Anwesenden stimmten der These des Moderators zu, dass der Arbeitskreis hier nur bedingt Einfluss nehmen kann. Letztlich regelt die Nachfrage das Angebot.

Ortsbild
Zur Verbesserung des Ortsbildes hat der Arbeitskreis „Miteinander und Freizeit“ bereits einige Ideen entwickelt, beispielsweise die Neugestaltung der öffentlichen Beete. Hinsichtlich der Gebäude besteht in Dernbach grundsätzlich eine hohe Nachfrage nach Wohnraum. Wohnungsleerstände sind somit kein dauerhaftes Problem, sondern nur von temporärer Natur.

Energie
Ein bisher nicht angesprochener Themenbereich wurde in der Arbeitskreissitzung noch einmal kurz andiskutiert. Im Fokus dabei standen die Möglichkeiten, in der Ortsgemeinde vermehrt auf nachhaltige Energieformen zu setzen. Herr Quirmbach erläuterte, dass bereits die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt wurde, mit dieser Maßnahme konnten deutlich Kosten eingespart werden. Auch einige kommunale Dachflächen verfügen über Solaranlagen. Die Gerätschaften des Bauhofs sollen sukzessive von Verbrennungs- auf Akkumotorantriebe umgestellt werden. Größere Vorhaben, wie etwa die Schaffung eines Nahwärmenetzes oder die Schaffung einer autarken Energieversorgung der Gemeinde ließen sich laut Aussage des Moderators über ein sogenanntes „Energetisches Quartierskonzept“ prüfen und zu entwickeln. KfW, Bund und Land fördern diese Konzepte mit derzeit 85%.

Ausblick/nächste Schritte
Zusammenfassend waren die Anwesenden der Meinung, alle relevanten Themen (zunächst) ausreichend erörtert zu haben. Die Entwurfsskizzen zum Sportplatz sollen nun seitens des Planungsbüros noch einmal überarbeitet werden und die Vorschläge der Arbeitskreisteilnehmer eingearbeitet werden. Danach wird der Gemeinderat über die weitere Vorgehensweise beraten.

Zum Abschluss der Veranstaltung dankten Herr Kratz und Herr Ortsbürgermeister Andreas Quirmbach den Anwesenden für die konstruktive Mitarbeit.

Erarbeitet: Stadt-Land-plus
Büro für Städtebau und Umweltplanung
i.A. Norman Kratz/cls
Dipl.-Ing. Raum und Umweltplanung
Boppard-Buchholz, 30.04.2018

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